Mahnung

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Was ist eine Mahnung?

Endgültige Abstellung des StromsEine Mahnung ist eine Zahlungsaufforderung von einem Gläubiger an einen aktuellen nicht zahlenden Schuldner.Dieses Mahnschreiben erfolgt meist nach Ablauf der ersten Zahlungsfrist.

Als Schuldner bezeichnet man eine nicht zahlende Person oder einen nicht zahlenden Kunden der einen Vertrag wie zum Beispiel einen Kaufvertrag eingegangen ist. Der Gläubiger ist der Auftragsgeber oder Verkäufer, der eine Zahlung erwartet.

Der Schuldner ist demnach rechtlich verpflichtet, seine Rechnung oder seine Schulden zu begleichen. Wenn der Schuldner nach einem bestimmten Zeitraum seine Rechnung nicht beglichen hat und somit die Fälligkeit des Rechnungsbetrages nicht einhält, ist der Gläubiger berechtigt, eine erste Mahnung zu versenden.

In Verzug gerät man grundsätzlich, wenn 30 Tage auf eine fällige Rechnung nicht reagiert wurde. In einer rechtskräftigen Mahnung muss durch den Gläubiger deutlich ersichtlich sein, welche Leistungen oder Forderungen durch ihn abgemahnt werden. Um Klarheit zu schaffen, sollte ein Manschreiben immer mit aktuellem Datum des Versandes und einer Rechnungsnummer, einem Titel, damit der Gläubiger verständlich erkennt, um welche Forderung es sich handelt, sowie der Betrag der Rechnung mit der entsprechenden Zahlungsfrist.

Stromkosten sparenPrinzipiell ist eine Mahnung formfrei, in der Praxis die schriftliche Form äußerst ratsam, auch wenn eine mündliche Mahnung ausreichend wäre. Diese kann per normalen Brief, per Einschreiben oder auch per E-Mail erfolgen.

Eine Mahnung muss nicht genau benannt werden, somit könnte sich auch eine einfache Zahlungserinnerung als Mahnung herausstellen, solange eine gewisse und rechtskräftige Form eingehalten wird. Üblich ist, in Folge insgesamt 3 Mahnschreiben an den Schuldner zu versenden. Häufig wird davon ausgegangen, dass dieser kaufmännische Vorgang zwingend notwendig ist.

Diese Vorgehensweise ist eine weitläufige Meinung, grundsätzlich reicht eine einzige Mahnung, um den Schuldner in Verzug zu bringen. Auch können bestimmte Leistungen die in Zahlungsverzug geraten abgemahnt werden. Hier zum Beispiel der Strom Anbieter. Wird die monatliche Rechnung nicht gezahlt, auf die eventuelle Mahnung nicht reagiert, droht im schlimmsten Fall eine Sperre des Stroms.

Auch bei Stromanbietern wird nach Nichteinhaltung der Zahlungsfrist eine normale Mahnung zugesendet. Der weitere Vorgang hängt von der Schuldhöhe ab. Der Zahlungsrückstand sollte mindestens 100 Euro betragen, bevor mit einer Stromsperre gedroht werden darf, diese Vorgehensweise ist individuell von Anbieter zu Anbieter abhängig.

Wird mit einer Stromsperre gedroht, muss die Drohung Mindestes vier Wochen vor der tatsächlichen Sperre beim Schuldner eingehen. Hier sollten die Konsequenzen bei Nichtzahlung nochmals unmissverständlich und deutlich klar gemacht werden.