Amtsgericht Hilders

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Die letzte Mahnung – wie kann ich diese ausdrucksvoll bewirken?

In den letzten Jahren war es leider so, dass viele Schuldner ihre Rechnungen nicht oder viel zu spät bezahlten. Das ist vor allen Dingen dann ärgerlich, wenn man als kleiner Handwerker oder Vermieter auf das Geld angewiesen ist. Gerade normalen Gläubigern gelingt es dann nicht immer, den Schuldner in der Weise zu mahnen, dass mit einer baldigen Zahlung zu rechnen ist. Nun ist es aber so, dass jeder Gläubiger auch staatliche Hilfe in Anspruch nehmen kann. Das ist nicht einmal mit großen Kosten verbunden. Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie säumigen Schuldnern eine wirksame Mahnung zukommen lassen können.

Der Mahnbescheid als wirklich letzte Mahnung vor dem gerichtlichen Verfahren

Kündigung des StromanbietersWenn Sei einen Kunden haben, der seit langer Zeit nicht bezahlt hat, sollten Sie das gerichtliche Mahnverfahren anstreben. Für Gläubiger aus ganz Hessen ist hier das Amtsgericht Hünfeld zuständig. In der heutigen Zeit ist es von Vorteil, dass Sie einen entsprechenden Antrag ganz einfach online ausfüllen können. Wenn Sie dennoch nicht zurecht kommen, können Sie sich Hilfe an der Rechtsantragsstelle des für Sie zuständigen Amtsgerichts holen. Dann klappt es auf jeden Fall, dass Sie einen Mahnbescheid entsprechend nach Vorschrift ausfüllen.

Was passiert, wenn der Mahnbescheid dem Schuldner in der richtigen Weise zugestellt wurde?

Natürlich kann der Schuldner auch dann Widerspruch einlegen, wenn ihm ein Mahnbescheid in der rechtlich passenden Weise zugestellt wurde. Dann ist es an der Zeit, dass Sie ein gerichtliches Verfahren anstreben. Es ist in dem Fall so, dass Sie zunächst wegen der weiteren Gerichtskosten in Vorkasse treten müssen. Falls Sie aber sicher sind, dass die Forderung auf jeden Fall besteht, sollten Sie auch diese Kosten nicht scheuen, Sie kommen dann nämlich zu einem Titel, mit dem Sie gegen den Schuldner die Zwangsvollstreckung betreiben können. Wenn Sie wirtschaftlich nicht zur Zahlung der Gerichtskosten in der Lage sind, können Sie Prozesskostenhilfe beantragen. Dann sind Sie auch weiterhin dazu in der Lage, Ihren Strom zu bezahlen.